Autorennen
Bereits seit Beginn der Automobilproduktion engagiert sich Opel intensiv und erfolgreich im Bereich des Rennsports. Die Gebrüder Opel nutzten die zu Beginn des 20. Jahrhunderts herrschende Renneuphorie, um ihre Marke populärer zu machen. Sie verpflichteten 1903 den talentierten Fahrer Carl Jörns, der in den folgenden Jahren etliche große Autorennen mit Opel-Modellen gewann. 1928 schließlich verbesserte Fritz von Opel mit einem eigens von ihm entworfenen Raketenfahrzeug, dem RAK 2, den damaligen Geschwindigkeitsrekord, er erreichte ein Höchsttempo von 220 km/h. Bei späteren Schienenversuchen schraubte er diese Zahl im RAK 3 sogar noch auf 254 km/h. In diesen Leistungen liegt auch der Grund für Opels traditionell großes Bemühen um Innovationen und Meilenstein im Rahmen neuer Tempomeilensteine. Während der Folgezeit allerdings wurden die Bemühungen in dieser Sparte aufgrund des Zweiten Weltkriegs und dem nachfolgend notwendigen Wiederaufbau fast vollständig eingestellt, jedoch beteiligte man sich mit Beginn der 1970er Jahre wieder verstärkt an der nationalen und internationalen Rennszene.
1972 setzte der verbesserte Opel GT mit seinem neuartigen Dieselmotor neue Standards im Bereich des Geschwindigkeitsfahrens, bei seinen Einsätzen auf dem Testgelände Dudenhofen brach er 2 Weltrekorde und errang 18 internationale Bestmarken. Zu dieser Zeit begann auch die Karriere des legendären Rallyefahrers Walter Röhrl, der in einem Opel etliche Siege feierte. 1982 konnte Walter Röhrl überdies mit seinem Beifahrer Christian Geistdörfer in einem Opel Ascon 400 bei der weltberühmten Rallye Monte Carlo triumphieren und im Anschluss auch die Weltmeisterschaftskrone in dieser Sportart erringen.
Nach einer relativ langen Pause gewann schließlich 1995 der Rennfahrer Manuel Reuter mit einem Opel Calibra die renommierte und bekannte ITC-Meisterschaft. Im Jahre 2003 erreicht der ECO Speedster genau wie Fritz von Opel auf dem Testgelände Dudenhofen 17 neue internationale Rekorde. Seitdem Opel jedoch einige einschneidende Sanierungsmaßnahmen durchführt, wir wieder weniger in den Rennsport investiert, auch aus der DTM, in der man in den vorigen Jahren mit akzeptablem Erfolg fuhr, stieg man zur Saison 2005 aus.