Opel

Opel Kapitän

Der Opel-Kapitän wurde als Wagen der Mittel- und Oberklasse in zehn verschiedenen Ausführungen von 1938 bis 1970 hergestellt. Von 1964 bis 1977 bildete er mit dem Opel-Admiral und dem Opel-Diplomat die bekannte "KAD"-Reihe. Alle Modelle dieser Serie zeichnen sich durch eine selbsttragende Karosserie sowie durch Sechszylinder-Reihenmotoren aus.

Der erste Opel-Kapitän war der Kapitän´39. Er wurde von 1938 bis zum Kriegsbeginn 1940 gefertigt und war als Limousine mit wahlweise zwei oder vier Türen oder auch als Cabrio erhältlich. Angetrieben wurde er durch einen 2,5-Liter-Reihenmotor mit (40 kW/55 PS) mit Mittelschalthebel.
Nach Kriegsende nahm man 1948 zügig die Produktion des Kapitän ´48 auf. Die technische Innenausstattung blieb die gleiche, jedoch gab es ihn nur noch als Viertürer, zudem veränderte sich das Design geringfügig.

Mit dem Kapitän´50 wurde das Modell 1950 modifiziert. Das Auto verfügte über eine Lenkradschaltung und ein anders strukturiertes Armaturenbrett.

Der 1951 auf den Markt gebrachte Kapitän´51 fiel vor allem durch den stärkeren Motor (43 kW/58 PS) und die noble Karosserie auf.
1953 präsentierte Opel den Kapitän´54 mit amerikanisch beeinflusstem Aussehen sowie mit erneut gesteigerter Motorleistung (50 kW/68 PS).
Bei den beinahe identischen Versionen des Kapitän´56 und ´57 wurden der Kühlergrill und die Karosserie leicht verändert und die Leistung des Motors (55 kW/75 PS) wieder erhöht.

Der Opel Kapitän P 2,5 wurde ab 1958 gefertigt und erinnerte bei einem besseren Motor (59 kW/80 PS) mit seinen ausladenden Heckflossen noch stärker als der Kapitän´54 an amerikanische Autos.

Für das Nachfolgermodell Opel Kapitän P 2,6 wählte man wieder ein europäisches Design, man vergrößerte den Hubraum auf 2605 cm³ und machte den Motor (90 PS/66 kW) wieder leistungsstärker.

1964 erfand man die Reihe mit dem Opel Kapitän A neu. Er besaß erstmals ein Viergang-Getriebe und zunächst einen etwas kleinen Motor (100 PS/74 kW), der aber schon 1965 durch einen größeren (125 PS/92 kW) ersetzt wurde.
Am von 1969 bis 1970 gefertigten Kapitän B wurde das Fahrwerk mit einer De-Dion Hinterachse optimiert. Mit ihm endete die Kapitän-Reihe.
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