Modelle der 70er Jahre
Während der 1970er Jahre produzierte Opel noch Modelle, deren Herstellung früher begann, konnte seinen Umsatz aber hauptsächlich durch die Entwicklung und der Verkauf neuer Automobile steigern. Im Bereich der Kompaktklasse setzte Opel zunächst die 1965 begonnene Produktion des Kadett B fort, bis er 1973 vom Kadett C ersetzt wurde. Grundlegend verändert wurde diese Baureihe erst durch die Einführung des Kadett D im Jahre 1979. Zudem wurde bis 1970 auch der Opel Olympia A hergestellt, eine etwas aufwendiger ausgestattete Version des Kadett B.
Die 1970er Jahren fortgeführte Etablierung Mittelklasse begann 1970 mit der Fertigung des Ascona A-Modells, eines in Handhabung wie Aussehen sehr geradlinigen Fahrzeugs. Beliebt bei den Verbrauchern war vor allem das ab 1975 hergestellte Nachfolgeauto Ascona B.
In der oberen Mittelklasse die Produktion des Commodore A und des Rekord C 1972 und 1972 eingestellt. Diese Sparte wurde nun ergänzt durch die ungefähr zur selben Zeit eingeführten Weiterentwicklungen Commodore B und Rekord C. Der Rekord C wurde 1977 für den Rekord D vom Markt genommen, während der Commodore B 1978 dem Commodore C wich. Außerdem wurde in dieser Kategorie 1977 der Opel Senator vorgestellt.
Die ab 1969 modifizierten Oberklassenmodelle Kadett B, Admiral B und Diplomat B blieben allerdings hinter den Erwartungen zurück. Bedingt durch die Ölkrise 1973 wurde diese Reihe seit 1977 nicht mehr produziert.
Im Segment der Coupés und Cabrios wurde bis 1973 der Opel GT gebaut, ergänzt wurde er durch die von 1970 bis 1975 und 1975 bis 1988 vom Band laufenden Coupé-Versionen des Ascona-Modells, den Manta A und den Manta B. Gleichzeitig wurde 1978 der Monza A zur Produktion freigegeben.
Weiterhin umfasst die Produktpalette der 1970er Jahre den 1973 von General Motors übernommen Kleintransporter Bedford Blitz sowie den bis 1975 gefertigten Opel-Blitz.