Opel Geschichte
Die Geschichte des Automobilkonzerns
Opel begann im Jahre 1868, als der Firmenvater Adam Opel mit der gewerblichen Fertigung von Nähmaschinen begann. Opel vergrößerte sich auch durch die bald einsetzende Fahrradherstellung, jedoch ermöglichte nur Adam Opels Tod 1895 die Autoproduktion, da der Unternehmensgründer diese neue Technologie strikt abgelehnt hatte. 1898 verließ schließlich das erste Modell, der "Opel-Patentmotorwagen System Lutzmann" das Werk, jedoch konnte man sich erst 1904 durch die Kooperation mit dem Automobilbauer Darracq auf dem Markt etablieren.
Im Laufe der Zeit konzentrierte man sich immer mehr auf das Geschäft mit Kraftfahrzeugen.
Nachdem das Werk in Rüsselsheim 1924 mit Fließbändern ausgestattet worden war, hatte sich Opel 1929 zum größten Automobilkonzern Deutschlands entwickelt, 1931 jedoch waren die Nachfahren Adam Opels gezwungen das Unternehmen im Zuge der Weltwirtschaftskrise an den amerikanischen Hersteller General Motors zu verkaufen, allerdings konnten sie dabei das Bestehen einer eigenen Markenidentität durchsetzen.
Während des Zweiten Weltkriegs musste Opel dann die Produktion ziviler Fahrzeuge einstellen und stattdessen Kriegsmaterialien fertigen.
Obwohl große Teile des Rüsselsheimer Werkes zerstört worden waren, erholte sich Opel überraschend schnell, bereits 1946 verließ wieder ein Opel-Modell die Fließbänder und 1951 arbeiteten wieder knapp 20000 Menschen in der Fabrik.
In den 1950er Jahren konnte man sich neben VW als Marktführer etablieren, zwischen 1960 und 1980 überstiegen die Verkaufszahlen teilweise sogar die des Konkurrenten.
Die weltweite Automobilkrise von 1980 bis 1982 beendete jedoch die Blütezeit Opels. Die Verkaufszahlen gingen zurück, besonders der Absatz der neuen Modelle stockte. Aufgrund schlecht koordinierter Spar- und Sanierungsmaßnahmen und durch unternehmerische Versäumnisse verlor die Marke in der Folgezeit ständig an Reputation. Tiefpunkt dieses Prozesses sind die finanziellen Schwierigkeiten General Motors seit 2008, weshalb der Bestand des Opel-Konzerns in dieser Form unmöglich ist. Nach dem Scheitern eines Verkaufes an den Automobilzulieferer Magna bleibt die konkrete Zukunft des Unternehmens weiter ungewiss.